Armut in der Schweiz ist unsichtbar.

Rund 600 000 Menschen in der Schweiz sind gemäss Bundesamt für Statistik arm. Sie hätten Anspruch auf Sozialhilfe - aber lange nicht alle beziehen diese Leistungen auch. Falsche Scham und Unwissen stehen im Weg.

 

«Leben ist mehr als Überleben» 

 

Gemäss Bundesamt für Statistik bezogen im Jahr 2016 in der Schweiz 273'273 Personen Sozialhilfe. Das entspricht 3,3 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 2016 waren ausserdem 318'600 Rentnerinnen und Rentner auf Ergänzungsleistungen angewiesen.

 

Armut kann in der Schweiz jeden treffen! Eine Scheidung, ein Schicksalsschlag, eine Krankheit etc.. Besonders Alleinerziehende leisten sehr viel: Fast 90 Prozent von ihnen gehen neben der Kinderbetreuung einem Job nach. Und doch leben sie oft in Armut.

Die SOS-Stiftung der PnCG hilft unkompliziert.

 

Unsere Hilfe ist zwar nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Wir übernehmen jedoch soziale Verantwortung und zeigen Solidarität mit alleinerziehenden Familien in der Schweiz. Wir arbeiten mit einem grossen Netzwerk von Stiftungen und ehrenamtlichen Einrichtungen.

 

Wir beraten bei Rechtsangelegenheit, bei sozialen Ungerechtigkeiten und stellen uns solidarisch hinter schutzbedürftige Familien.  

In Basel geht schon bald jede dritte Singlemutter aufs Sozialamt. Alleinerziehende, fast ausschliesslich Frauen, sind im System quasi nicht vorgesehen, gelten als Betriebsunfall, als Menschen, die sich irgendwann wieder verlieben und aus der Statistik verschwinden.

 

«Der Lohn reicht nicht einmal fürs Essen»

 

«Mein Lehrlingslohn reicht ja nicht einmal fürs Essen für mich und meine jährige Svenja.»

 

Doch sie kämpfen hartnäckig. Rund 140'000 Singlemütter gibt es in der Schweiz. Und es werden immer mehr. Bereits jedes achte Kind wächst in einer «Einelternfamilie» auf, wie die Soziologen sagen. Fast in jeder Schulklasse sitzen heutzutage zwei oder drei Kinder, die allein mit ihrer Mutter aufwachsen, mittlerweile genauso alltäglich wie Kinder aus Patchworkfamilien.

 

Laut Caritas erhielten 2004 rund 45'000 Kinder ihre Alimente nur teilweise oder gar nicht. Es ist dann Sache der Frau, Hilfe beim Sozialamt zu holen. Was nur wenigen bewusst ist: «Gemeinden können Sozialhilfe zurückverlangen»! Die Praxis sei je nach Gemeinde unterschiedlich. Ebenso hängt es vom Wohnort ab, ob die Gemeinde der Mutter die Alimente vorschiesst.

 

Wer nicht mehr in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Mittel für ein menschenwürdiges Dasein. So steht es in der Bundesverfassung. Wer wie viel bekommt oder behalten darf, ist dort aber nicht geregelt. Je nach dem Grund, warum jemand nicht mehr über die Runden kommt, ist das Existenzminimum anders definiert.

 

Die Unterschiede sind nicht immer plausibel – und deshalb umstritten. «Die verschiedenen Existenzminima haben sich im Lauf der Zeit unabhängig voneinander herausgebildet», erklärt Felix Wolffers, Co-Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos). «Es gibt in der Schweiz keine Instanz, die für eine einheitliche Festlegung der Existenzminima zuständig ist.»

So bestimmt der Bund etwa die Höhe der Ergänzungsleistungen, hat aber in der Sozialhilfe nichts zu sagen. Sie wird kantonal festgelegt. Dabei gelten ausserdem je nach Gemeinde unterschiedliche Ansätze.

 

 

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