Enkeltrick-Mafia

Es sind nicht immer Einzeltäter, die Trickbetrüger sind oft bandenmäßig organisiert und reisen ggf. täglich in eine andere Stadt, was die Ergreifung der Täter durch die Polizei erschwert. Bei den 7. Berliner Sicherheitsgesprächen des Bundes Deutscher Kriminalbeamter erläuterte ein Kenner der Betrüger-Methoden, der Kölner Kriminalhauptkommissar Joachim Ludwig: "Für den Erfolg dieser dreisten Betrüger ist aber auch wesentlich, dass sie alle einem bestimmten großen Roma-Clan angehören. Ludwig sprach von etwa 1.000 Personen. Alle Enkeltrick-Betrugsfälle in Europa gehen von diesem mafiös strukturierten Netzwerk verwandtschaftlich miteinander verbundener Roma-Familien aus." Handys würden oft gewechselt, es gebe abgeschottete Kommunikationskreise. In einer Woche könne es 20 Tatorte geben – doch die Polizei vor Ort könne den Zusammenhang nicht erkennen und schon gar nicht beweisen. Die Täter würden auch genau das Verhalten der Justiz kennen. Wenn jemand eine Bewährungsstrafe bekomme, werde er danach in einem anderen Land aktiv, etwa in Österreich oder der Schweiz.Quelle: Preußische Allgemeine Zeitung v. 29.01.13

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