Die verlornen Strassenkinder

des Kibera-Slums von Nairobi

Kibera, das im Südwesten von Nairobi liegt, galt früher als grösster Slum Afrikas. Wahrscheinlich leben über eine Million Menschen unter unwürdigen Bedingungen hier. Jede einzelne Lebensgeschichte der Kinder hier ist ein Abgrund. Alkoholmissbrauch, Drogen und Prostitution sind an der Tagesordnung um das Unerträgliche einigermassen erträglich zu machen. Das Elend von Kindern befremdet uns. "Man kann ja eh nichts dagegen tun". So lauten einige Aussagen. Man versucht, sein Gewissen zu beruhigen. Wir leben in einem sicheren Land und können unseren Kindern einen optimalen Start ins Leben geben. In den Slums von Kibera bekommen die Kinder keine Chance.

 

Wir haben die Leiterin Beatrice Marongo von der Rettungsinsel «Fruitful Talent Centre» besucht, eine Art Internat in Kibera. Es ist ein ärmliches Gebäude aus Sperrholz und Wellblech, das jedoch durch die bunte Bemalung vom rostigen einerlei Kiberas absticht. Es gibt einen Schlafraum für die 13 Knaben und einen für die 18 Mädchen, mit dreistöckigen Kajütenbetten. Das Dach rinnt. Wenn es nachts regnet, müssen die Kinder – vor allem jene in den obersten Etagenbetten und jene auf den Matten am Boden – mit Plastikplanen zugedeckt werden. Im Hinterhof kochen sie abwechslungsweise für die ganze Gemeinschaft. Es gibt ein Schulzimmer, in dem alle zusammen unterrichtet werden. 

Wie unterstützt die PnCG die Rettungsinsel «Fruitful Talent Centre»?

Wir bauen mit unseren bescheidenen Mitteln das Gebäude unauffällig so um, dass die Kinder im trockenen Schlafen können. Weiter spenden wir Kochutensilien, die die Verpflegung der ca. 31 Kinder und vier Aufsichtspersonen bzw. der Lehrer erleichtert. Zusätzlich stellen wir Schulunterlagen zur Verfügung. All das ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Es ist bedeutet jedoch für die anwesenden Strassenkinder eine Hoffnung und eine Bleibe. Die Kinder werden unterrichtet. Lernen Lesen und Schreiben. Unsere bescheidenen Mittel reichen jedoch bei Weitem nicht aus, um das zu bewegen was wir uns zum Ziel gesteckt haben. 

Unsere Spenden sind fast immer Sachspenden, da Geld in Kibera auf keinen Fall sicher ist. Selbst Sachspenden dürfen nicht auffallen, um keine ungewünschten Kräfte anzuziehen. Wir haben das Glück, dass unsere Spenden direkt ankommen und vernünftig eingesetzt werden. Es ist ergreifend zu sehen wie sich die Strassenkinder in der Rettungsinsel «Fruitful Talent Centre» über kleinste Zuwendungen freuen. Geben wir ihnen eine Chance!

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